Tizian Jost, Jazz-Pianist
Der seit 1985 in München lebende Pianist Tizian Jost hat sich im Laufe seiner 20-jährigen Karriere zu einem der gefragtesten Musiker seines Genres im süddeutschen Raum entwickelt.
Bekannt wurde Tizian Jost zunächst als jüngstes Mitglied der Harald Rüschenbaum Big Band, in der er von 1986 bis 1990 mitwirkte. Gleichzeitig dazu war Tizian Jost Hauspianist im legendären Jazz-Club „Allotria“ in München-Schwabing, wo er illustre Namen wie Mark Murphy, Tony Lakatos, Dusko Gojkovic, u.v.m. begleitete.
Ebenfalls bekannt wurde Tizian Jost durch seine Zusammenarbeit mit Saxophonisten und Maler Gunther Klatt, mit dem er ein legendäres Duke Ellington Balladen-Programm erarbeitete und damit die ausgedehnte Tourneen durch Europa und im Aufrtag des Goethe-Institurs Südamerika und den indischen Subkontinent bereiste. In Mexico-City entstand denn auch eine CD im Auftrag der Plattenfirma ENJA mit einem gemischten Duke Ellington/Kurt Weill Programm.
Ab 1990 gründete er dann mit der brasilianischen Sängerin Lygia Campos die Band DOMUNDO, in der sich seine Liebe zur brasilianischen Musik manifestierte. Die Band existierte bis 2002 und feierte in Deutschland und dem angrenzenden Ausland viele Erfolge.
Momentan spielt er mit dem Stephan Holstein Trio Jazz-Bearbeitungen klassischer Stücke, dem Till Martin Quartett (mit dem er bis jetzt 3 CD’s einspielte, und u.a. für die die Produktion „Musik für Wohnzimmer“ den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik bekam).
Im Jahre 1995 wurde er mit 28 Jahren Dozent für das Hauptfach Jazz-Klavier am Richard-Strauss-Konservatorium, München. Ehemalige Schüler von ihm sind heute wichtige Persönlichkeiten in der Jazz-Szene, wie z.B. Antje Uhle, Marc Schmolling, Christian Gall, Benedikt Jahnel, Jan Faßbender, Helmut Sinz, Andrea Hermenau, Tim Allhoff, etc.
Seit 1996 arbeitet Tizian Jost mit dem Klarinettisten Stephan Holstein und dem Kontrabassisten Thomas Stabenow in einer kammermusikalischen Besetzung, die sich auf die Interpretation klassischer Kompositionen als Grundlage improvisatorisch-jazziger Ausflüge spezialisiert hat, und mit der er bisher zwei CD’s veröffentlicht hat.
Daneben veröffentliche Tizian Jost 2004 für das japanische Plattenlabel Atelier Sawano seine erste Trio-CD „Our Reflections“, die in den Charts der japanischen Medienkette HMV kurzfristig auf Platz 10 notiert wurde.
Der brasilianischen Musik widmete er sich in den letzten zwei Jahren wieder vermehrt, z.B. in Zusammenarbeit mit der brasilianischen Bossa-Nova-Legende Leny Andrade im Ensemble „Morello & Barth“ mit der Sängerin Viviane de Farias mit dem gleichen Ensemble. und der Münchner Band „Zona Sul“, die gerade ihre 2te CD „Beira“ auf dem Hamburger Label Nagel & Heyer veröffentlicht hat
Brandneu ist seine Trio-CD „Tizian Jost Trio plays Tom Jobim“ ebenfalls auf dem japanischen Plattenlabel Atelier Sawano mit Thomas Stabenow, Kontrabass und Klaus Weiss, Schlagzeug, Veröffentlichungsdatum in Japan ist der 24.Januar 2007.
Tizian Jost spielte und arbeitete u.a. mit: Ronnie Burrage, Gunter Klatt, Thomas Stabenow, Al Porcino, Portinho Roman Schwaller, Bobby Shew, Ed Shuller, Mark Murphy, Leny Andrade, Carlos d’Puerto, Angá, Lygia Campos, Jane Bunnett, Larry Cramer, Frank Lacy, Miro Nemec, Sunny Melles, Jörg Hube, Wolfgang Lackerschmid, Wolfgang Schlüter, Isla Eckinger, Hugo Siegmeth, Till Martin, Claus Reichstaller, Axel Kühn, Rob Pronk, den Münchner Philharmonikern, Petra Einhoff, Melanie Bong, Peter Tuscher, Klaus Weiss, Mario Gonzi, John Betsch, Don Menza, Peter Härtling, Dusko Gojkovic, Dejan Terzic, Adrian Mears, Johannes Herrlich, Hermann Breuer, Bastian Jütte, Wolfgang Haffner, Patrick Scales, Martin Scales, Biboul Darouche, Anna Lauvergnac, Harry Sokal, Franz Weyerer, Sava Medan, Zoro Babel, Michael Hornstein, Wanja Slavin, Karsten Hochapfel, Enrique Ugarte, Franz-David Baumann, Hannes Beckmann, Walter Bittner, Kai Richter, Paulo Cardoso, Thomas Zoller, Leszek Zadlo, Peter O’Mara, Evan Tate, Roger Janotta, Barry Harris, Johannes Enders, Gil Mehmert, Johannes Faber, Katrin Fehse, Peter Gall, Andi Haberl, Dave Glasser, Leo Gmelch, Katharina Müller-Elmau,
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